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Sicher im Netz unterwegs


Informationsabend mit Polizeihauptmeister Frank Heindl: Elektronische Medien bestimmen den Alltag und dienen der Information, der Kommunikation sowie der Unterhaltung. Das Internet ist für Kinder – insbesondere für Pubertierende – zu einem alltäglichen Medium geworden. Die Eltern haben fast keine Kontrolle darüber. Deswegen ist es enorm wichtig, unsere Kinder über die möglichen Gefahren im Netz aufzuklären. 

„Informieren Sie Ihre Kinder und bleiben Sie mit Ihnen im Gespräch.", so der Referent Polizeihauptmeister Frank Heindl in seinem Vortrag „Sicher im Netz unterwegs-Was Eltern wissen sollten“.Eingeladen zu diesem Vortrag hatten am Donnerstag, den 12. April 2018, an der Dr.- Johann-Stadler Grund- und Mittelschule Parkstetten, in Kooperation die Elternbeiräte aus Parkstetten, Kirchroth und Steinach. Eine kleine aber feine Schar Interessierter lauschte den Ausführungen des Experten für Gewaltprävention und Aufklärung vom Polizeiinspektion Straubing, Frank Heindl, der nach kurzer Begrüßung durch den Elternbeiratsvorsitzenden Christian Strohmeier und Rektor Thorsten Fuchs vortrug.

Anfangs berichtete Heindl über die Formen von Gewalt und immer jüngere Tätergruppen. „Gewalt wird in verschiedenen Formen ausgeübt“, so der Referent. „Gewalt kann physisch, psychisch oder verbal wirken, u.a. unter Nutzung der Medien.“ Für Kinder kann es zum echten Problem werden, wenn über Kommunikationsplattformen eingestellte Fotos oder Videos durch andere weitergereicht werden. Schüler müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie durch die unangemessene Weitergabe ganz schnell zum Opfer oder Täter werden können. Kurzum die Schüler sollen achtsam mit ihren Daten umgehen und diese nicht einfach weitergeben.

Die Eltern sollten sich ihrer Pflicht bewusst sein die Mediennutzung ihrer Kinder im Auge zu behalten, denn die Nutzung der sozialen Netzwerke ist laut Gesetz erst ab 16 Jahren erlaubt. Davor liegt es im Ermessen der Eltern mit welcher Dosis WhatsApp, Facebook oder Instagram ihre Kinder heranwachsen. „Die Privatsphäre eines jeden Mitmenschen zu achten und miteinander reden bringt viel mehr als alle Medien“ so der Schlussappell des Referenten.